Mit Übergewicht wandern – Teil 2

Dies ist der zweite Teil zum Thema „mit Übergewicht wandern“. Im ersten Teil ging es um die Schuhauswahl, warum du auf gelenkschonendes Wandern achten solltest und wie du dir deine Motivation fürs und während des Wanderns beibehältst. Wenn du den ersten Teil noch nicht gelesen haben, dann solltest du zunächst dort starten.

Doch nun zum zweiten Teil. Hier geht es um regelmäßige Wanderungen und die Reduzierung deines Gewichtes. Außerdem solltest du dir bestenfalls einen Fitnesstracker zulegen, um deine Aktivitäten aufzunehmen und deinen Puls im Auge behalten zu können.

Regelmäßig wandern und so Übergewicht reduzieren

Neben der im ersten Teil besprochenen Motivation, ist auch die Regelmäßigkeit von hoher Bedeutung. Es bringt nichts, wenn du einmal im Quartal super motiviert 20 Kilometer wanderst und danach für Wochen außer Gefecht gesetzt bist, weil du deinen Körper komplett überbelastest hast. Also langsam starten und regelmäßig Wandern. Das Training ist kein Sprint, sondern ein Marathon!

Mit Übergewicht wandern - Durch regelmäßige Bewegung kannst du schnell Gewicht verlieren

Durch das regelmäßige Wandern wird dauerhaft dein Kreislauf angekurbelt, die Lungenfunktion gestärkt und die Fettverbrennung angerecht. Alles in allem führt das Wandern langfristig zu einer deutlichen Verbesserung deiner Gesundheit. Doch ist es ganz wichtig, dass du auf das „Belohnungsessen“ verzichtest. Wenn du einige Kilometer gewandert bist, ist es absolut super und ein großer Erfolg. Dennoch denke bitte nicht „ich bin jetzt 10 km gewandert, jetzt kann ich mir auch erstmal einen Burger gönnen“. Nur wenn du regelmäßig wanderst bzw. dich bewegst UND deine Ernährung umstellst, wird du langfristig Gewicht verlieren.

Einer der großen Vorteile vom Wandern ist außerdem, dass man nicht erst warten muss bis man 10 oder 20 kg abgenommen hat. Stattdessen kannst du direkt starten und das Wandern dazu nutzen das Abnehmen unterstützen bzw. zu beschleunigen. Also was hält dich davon ab mit dem Wandern zu beginnen?

Allerdings gilt natürlich: Wenn du Schmerzen hast, dann gehe möglichst frühzeitig zum Arzt. Es ist zwar wichtig und richtig motiviert zu sein, es bringt aber nichts, wenn du zu verbissen bist und deine Gesundheit aufs Spiel setzt.

Mit Fitnesstracker und integriertem Pulsmesser wandern gehen

Wenn du bisher noch keinen Fitnesstracker mit Plusmessung und GPS-Funktion hast, dann solltest du dir auf jeden Fall überlegen, ob du dir einen solchen Tracker kaufst. Ich würde dir empfehlen, dir einen solchen Fitnesstracker zuzulegen. Ein sehr gutes Einsteigermodel ist beispielsweise die Garmin Forerunner 35* für knapp über 100€. Wenn du bereits etwas fortgeschrittener bist, dann schau dir gerne mal meinen Bericht zur Garmin Forerunner 235 an.

Doch warum ein Fitnesstracker? Zum einen kannst du mit einer Fitnessuhr deine Aktivitäten aufnehmen. Du siehst also deine Entwicklung und kannst sehr gut nachvollziehen, wann du wo gewandert bist. Viel wichtiger ist aber die Überwachung des Pulsbereiches.

Mit einem Fitnesstracker hast du immer deinen aktuellen Puls im Blick. Um eine optimale Fettverbrennung zu haben, solltest du nach Möglichkeit im Pulsbereich zwischen 110 – 130 Schläge pro Minute laufen. Wenn es mal steiler bergauf geht, kann der Puls natürlich auch darüber steigen. Doch bei Wegen, die relativ eben sind, solltest du den Pulsbereich nicht verlassen.

Die Überwachung des Pulsbereiches kann auch dazu führen, dass du deine Wandergeschwindigkeit anpassen musst.

Mit Übergewicht wandern – schätze deine Erfolge richtig ein

Ganz wichtig ist, dass du deine Erfolge richtig einschätzt. Du kannst mit Motivation, Ausdauer und Disziplin relativ schnell Distanzen von 10, 15, 20, 30 oder sogar 50 km erreichen. Diese Distanzen sind vermutlich über 90% der Menschen in Deutschland niemals oder nur sehr selten in ihrem Leben jemals gelaufen. Fragt doch einfach mal in deinem Freundes- und Familienkreis nach, wer dort schon einmal eine Strecke von über 15 oder 20 km am Stück gewandert ist? Ich nehme an es sind die Wenigsten.

Also beurteile deine Distanzen nicht zu kritisch und führe dir deine Erfolge vor Augen. Wenn du beispielsweise mit 5 km startest und irgendwann bei 15 km angekommen bist, ist dies ein super Erfolg und eine Verdreifachung deiner ursprünglichen Distanz!

Fazit

Dies war nun der zweite Teil zum Thema „mit Übergewicht wandern“. Wenn du dauerhaft Gewicht verlieren willst, dann ist neben einer Ernährungsumstellung auch die regelmäßige Bewegung von entscheidender Bedeutung. Dabei müssen es auch nicht immer die 20 km Wanderungen sein. Tägliche Spaziergänge von einer halben Stunde bis Stunde sind dort bereits ein super Anfang.

Des Weiteren kann ich dir nur empfehlen, dass du deine Aktivitäten mit einem Fitnesstracker aufnimmst. Dabei solltest du dir immer deine Entwicklung und deiner Erfolge vor Augen führen und diese in Relation setzen, was andere Leute so an Distanzen zu Fuß bewältigen.

Wenn du nun Fragen zu deiner Trainingsplanung hast oder du dich mit mir austauschen willst, dann kontaktiere mich gerne.

Ebenfalls interessant

Was kann ich gegen heiße Füße beim Wandern tun?

Der richtige Schuh für den Marsch

Trainingsplanung

Mit Übergewicht wandern – Teil 2

Ein Kommentar zu „Mit Übergewicht wandern – Teil 2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.