Meine Märsche

Zugegeben: Meine Märsche ist vielleicht nicht der perfekte Titel dieser Seite, schließlich veranstalte ich selbst (noch) keine Märsche. Vielmehr nehme ich regelmäßig an Märschen teil und schreibe darüber ausführliche Erfahrungsberichte.

Gestartet bin ich mit den Märschen im Jahr 2018. Dort habe ich „nur“ an dem Mammutmarsch NRW teilgenommen. 2019 habe ich mich dann bereits auf vier Märsche gesteigert. Die umfangreichen Erfahrungsberichte findest du hier:

2020 – Mammutmarsch NRW

2019 – Mammutmarsch NRW

2019 – Megamarsch Ruhrgebiet

2019 – Bergischer Wandertag

2019 – Mammutmarsch Berlin (nicht gefinisht)

2018 – Mammutmarsch NRW

Was ist der Megamarsch / Mammutmarsch?

Doch nun zu der Frage „Was ist ein Mammutmarsch oder Megamarsch?“. Megamarsch oder Mammutmarsch sind lediglich konkrete Ausprägungen bzw. Veranstaltungen von bekannten Anbietern im deutschsprachigen Raum. Zusammenfassen kann man diese Veranstaltungen als Extremwanderungen. Bei diesen Wanderungen geht es darum, eine festgelegte Strecke in einer vorgegebenen Zeit zu Fuß zurückzulegen.

Die bekanntesten Formate sind 50 km in 12 Stunden oder 100 km in 24 Stunden. Dennoch gibt es auch viele andere Streckenlängen, zum Beispiel 30, 75 oder 170 km. Natürlich wird dabei die zur Verfügung stehende Zeit an die Distanz angepasst.

In einem sehr ausführlichen Blogartikel habe ich alle wichtigen Informationen rund um das Thema Extremwandern beschrieben. In dem Artikel geht es unter anderem darum was ein Extremmarsch ist, wie ein solcher Marsch abläuft und wo man an einem Extremmarsch teilnehmen kann.

Worum geht es beim Megamarsch / Mammutmarsch?

Wie der Name schon sagt, sind die Veranstaltungen Märsche und keine Läufe. Das heißt, es geht nicht darum, als erster oder möglichst schnell im Ziel zu sein. Vielmehr ist es eine Veranstaltung, die voll und ganz der eigenen körperlichen Herausforderung dienen soll. Die Teilnehmer sollen sich der Aufgabe stellen 100 km in 24 Stunden am Stück zu wandern. Aus diesem Grund ist jeder, der im Ziel ankommt, ein Gewinner. Es ganz egal, ob nach 14:00 Stunden oder nach 23:59 Stunden. Geschafft ist geschafft.

Beim Mammut- bzw. Megamarsch gibt es auch keine Platzierungen. Jeder, der die Distanz schafft, wird unabhängig von Wandergeschwindigkeit oder Pausenzeiten mit einer Urkunde und Medaille belohnt.

Meine Märsche - Schild bei Kilometer 60
Motivation pur! „Nur noch 40Kilometer ider ein ganßer Arbeitstag“

Die persönliche Herausforderung

Jeder Teilnehmer an der Marschveranstaltung hat seine eigene Motivation und somit auch individuelle Ziele. Einige möchten zunächst 40 oder 60 km schaffen, für andere zählt nur die volle Distanz und alles andere wäre eine Enttäuschung. Dementsprechend bunt gemischt ist das Teilnehmerfeld. Angefangen von Teilnehmern ohne Rucksack und mit Jeans bis hin zu „Profis“, die einen durchgeplanten Trainingsplan absolviert haben und auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

Natürlich sollte man einigermaßen fit sein. Da es aber nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Ausdauer und Willenskraft ankommt, muss man nicht in der Lage sein einen Marathon zu laufen, um am Mammutmarsch / Megamarsch teilnehmen zu können. Vielmehr ist es wichtig, dass eigene Ziele definiert werden und diese auch vor Augen behält. Denn während einer Strecke von beispielsweise 100 km wird der Körper zwangsläufig irgendwann an seine Grenzen stoßen, dann ist es eine Sache des Kopfes.